Archiv für Toskana im TV

Wölfe in der Toskana

“Wölfe waren in Europa nahezu ausgerottet. Aber der Hund ist zum beliebten Gefährten des Menschen geworden. Der Kreuzzug gegen den Wolf begann im Mittelalter, als die Kirche jedes Mittel zur Macht nutzte. Sie schürte die Angst vor den scheuen Räubern, machte sie zu Hexenkomplizen. Schließlich soll der Werwolf eine von Hexen geschaffene Mischung aus Mensch und Wolf sein.” weiter… BR-online

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Terra X

Im Internet können das Leben und die Geheimnisse von Leonardo da Vinci noch einmal angeschaut werden.

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Toskanissimo! ARTE

Sarah Wieners letztes kulinarisches Abenteuer führt sie in die Toskana.

“Sie lernt die Herzlichkeit ihrer Bewohner kennen und kostet die weißen Feigen aus Carmignano, Steak vom weißen Chianarind und den weißen Vernaccia aus San Gimignano. Sie kredenzt ihren Gästen ihre persönliche Interpretation der toskanischen Küche, doch zum Schluss heißt es Abschied nehmen. Ciao Italia! Ciao Sarah!”

Heute noch im Internet sehen. Tolle Rezepte!

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TV: Pinocchio, die Geschichte einer Holzpuppe ARTE 19.12.2006 22.45 Uhr

Pinocchio wurde im Juli 1881 in der Toskana geboren. Der Held eines der meistübersetzten Bücher ist eine Holzpuppe, die ein Junge sein wollte, der mal brav, mal verlogen und mal aufmüpfig ist.

Pinocchio ist das Geschöpf des italienischen Schriftstellers Carlo Lorenzini. Die Abenteuer des wunderbaren Männleins mit der langen Nase erschienen zunächst in der ersten Florentiner Wochenzeitschrift für Kinder. Lorenzini war zu seiner Zeit ein durchaus bekannter Schriftsteller und republikanisch gesinnter Journalist. Er übersetzte auch Perraults Märchen ins Italienische.

Folco Quilici berichtet in seiner Dokumentation über die Entstehungsgeschichte des Pinocchio, der ein Klassiker der Weltliteratur geworden ist. Er sucht die toskanischen Orte Lorenzinis auf und geht den vielfältigen lokalen Traditionen nach, die Inspirationsquelle für die Pinocchio-Gestalt waren.

Außerdem zeigt er verschiedene Auszüge aus historischen Theateraufführungen, Kino- und Fernsehfilmen: von Cesar Antamoros italienischem Stummfilm (1911) über Walt Disneys “Pinocchio” (1940) bis zum russischen “Buratino” (1959). Aber auch Vittorio Gassmann, Nino Manfredi und Gina Lollobrigida haben “ihren” Pinocchio geschaffen, und die jüngste Pinocchioadaptation stammt von Roberto Benigni.

Folco stellt den Pinocchio in allen Wandlungen vor, die er im Laufe seiner bewegten Rezeptionsgeschichte durchgemacht hat: Pinocchio im Spiegel von bildenden Künstlern, Illustratoren, Malern, Filmemachern und Wissenschaftlern, die unter anderem in ihm einen Vorläufer des Roboters sehen.

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Massaker an 207 Zivilisten in Italien

Lebenslange Haft für Ex-Wehrmachtssoldaten

Wegen eines Massakers an 207 Zivilisten in dem Toskana-Dorf Civitella im Jahr 1944 hat ein Militärgericht im italienischen La Spezia einen ehemaligen Wehrmachts-Soldaten in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 84-jährige Max Josef Milde wurde in Abwesenheit schuldig gesprochen, an dem Massaker beteiligt gewesen zu sein, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. In dem Prozess waren zwei weitere ehemalige Wehrmachtssoldaten angeklagt. Einer starb jedoch im August; das Verfahren gegen den zweiten scheiterte wegen dessen schlechten geistigen Zustands.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa weiter berichtete, war Milde am 29. Juni 1944 als Mitglied der Panzereinheit Hermann Göring am Massaker in der Toskana-Ortschaft Civitella beteiligt. Die meisten Opfer seien durch Genickschuss getötet worden, darunter auch der Priester des Ortes. Die Aktion war eine Vergeltungsmaßnahme für eine Partisanenaktion.

Angeklagte werden nicht ausgeliefert

Milde muss dem Urteil zufolge zugleich an neun Angehörige von Opfern Wiedergutmachung zahlen. Beim Militärgericht in La Spezia stehen derzeit noch mehrere Urteile wegen Nazi-Verbrechen aus, die deutschen Angeklagten erscheinen aber nicht vor Gericht. Deutschland liefert keine Staatsbürger ins Ausland aus.

Das Gericht hatte bereits gegen andere deutsche Nazis Strafen wegen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs in Italien verhängt. 2005 wurden zehn ehemalige SS-Soldaten in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie sollen für ein Massaker an 560 Zivilisten im Toskana-Dorf Sant’Anna di Stazzema verantwortlich gewesen sein. Unter den Opfern waren 120 Kinder.

Quelle: tagesschau.de

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