Archiv für Mai, 2000

Wolf

Kein Tier ist in der Natur so umstritten wie Isegrim. Auch in der Toskana.

Einige Schafzüchter bezichtigen Naturschützer Wölfe in der Toskana wieder ansiedeln zu wollen, andererseits werden angeblich bereits heute schon jedes Jahr viele Schafe (die die gute Milch für den pecorino liefern) und Lämmer von Wölfen gerissen.

Die Schäfer melden dann den Verlust ihrer Tiere, die Amtsärzte testieren ihn.

So gibt es Geld für jedes tote Tier. Ob da Betrug im Spiel ist oder nicht, darüber wird natürlich heftig gestritten.

Ist in der Toskana ein Platz für den Wolf vorhanden? In den meist mit Touristen überfüllten Gebieten nur schwer vorstellbar. Aber eigentlich gehören die Wölfe da (wieder) hin.

Kommentare

Chianina-Rind

Die Chianina-Rinder werden nur in insgesamt zehn Provinzen Italiens gezüchtet.

Diese weißen Tiere gehören zu den ältesten Rassen, die bereits in der Antike von den Etruskern und den Römern geschätzt wurden – vor allem wegen der besonders guten Qualität des Fleisches.

Für die Überprüfung der Qualität des Fleisches wurde eigens ein Gütesiegel eingeführt, wonach jedes Rind im Schlachthof von Fachleuten überprüft wird.

Das Zeichen wird außen sowie zusätzlich an achtzehn verschiedenen Fleischstücken angebracht. Dieses Fleisch darf, wenn es frisch oder tiefgekühlt in Stücken verkauft wird, nur in versiegelten Verpackungen verkauft werden, die das Gütesiegel tragen.

Kommentare

Umweltverschmutzung

Ist die Toskana schmutziger als andere Regionen? Sicherlich nicht.

Die Strände sind in der Regel in Ordnung und wenn es dreckig wäre, hätten wir Touristen eine große Mitschuld. Mitmachen und sich so wie zu Hause verhalten: Es gibt auch Mineralwasser in Pfandflaschen in der Toskana, beispielsweise…

Kommentare

Autoreisezug

Das Auto kann natürlich auch Huckepack mit den Autoreisezug mitgenommen werden, das ist zwar bequem aber nicht ganz preiswert, besser gesagt unverschämt teuer. Die Preiskalkulation scheint einem Flugpreis zzgl. Mietwagen am Urlaubsort zu entsprechen. Die möglichen Zielbahnhöfe sind Livorno oder Verona.

Kommentare

Straßenprostitution

Wenn ihr junge Damen seht, die in der Hitze mit Sonnenschirm am Straßenrand stehen, dann warten die nicht auf den Bus…

Mehr wollen wir gar nicht dazu sagen, obwohl wir jetzt über das älteste Gewerbe der Welt philosophieren könnten.

Über die Mädchen, die ausgebeutet werden und im übrigen häufig die Frauen oder Schwestern der Strandverkäufer sind, mit denen sie sich in abgewrackten Kaschemmen die Zimmer teilen müssen, natürlich alles organisierte Kriminalität und so.

Jedoch solltet ihr damit rechnen, insbesondere wenn Kinder mitreisen, müsst ihr ja nicht gerade diese Parkplätze ansteuern.

Die Situation scheint sich aber im letzen Jahr auch entschärft haben.

Comments (2)