Oktober 25, 2009 um 10:21 am
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Oktober 20, 2009 um 9:56 am
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Kurz vor 9 Uhr fahren wir über den Reschen- und Fernpass 700 Kilometer nach Hause. Schön war es.
Nützliche Reiseinformationen
Urlaub auf dem Bauernhof: www.roterhahn.it
Lana: www.lana.info
Besuchte Weingüter und Destillerien:
Burggräfler: www.burggräfler.it
Kellerei Terlan: www.kellerei-terlan.com
Weingut Niklas: www.niklaserhof.it
Unterthurner: www.unterthurner.it
Besuchte Museen und Gärten:
Südtiroler Archäologiemuseum: www.iceman.it
Die Gärten von Schloss Trauttmannsdorf: www.trauttmannsdorf.it
Touriseum: www.touriseum.it
Reiseliteratur:
Baedecker Südtirol
Kompass Wanderführer, Rund um Meran
Merum DOC, die schönsten Weinlandschaften Italiens
Merum Vino, Grappa, Olio Der alternative Führer zu authentischem Wein, sauberer Grappa und echtem Extra Vergine aus Italien
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Oktober 19, 2009 um 9:55 am
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Am letzten Tag des Urlaubs entspannen wir am Morgen in der Ferienwohnung, essen Pasta mit Pesto zum Mittag, dann spazieren die Kinder und ich zwei Stunden den Naturlehrpfad am Aichberg entlang, kehren zurück zur Ferienwohnung und fahren mit Ellen anschließend ins Tal nach Lana, wo noch ein kulturgeschichtlicher Höhepunkt auf uns wartet.

Neben dem Südtiroler Obstbaumuseum, welches wir zum Leidwesen von Ellen nicht besuchen können, da es am Montag geschlossen ist, hat der Ort ein Baedecker Top-Reiseziel, „was Sie auf keinen Fall verpassen sollten“:
In der Pfarrkirche in Niederlana befindet sich der mit 14,10 Meter Höhe größte gotische Schnitzaltar des gesamten Alpenraumes. Außer uns will sich noch eine Busladung von Studiosusreisenden das von Hans Schnatter-peck und seinen Gesellen ab 1503 gefertigte Holzkunstwerk ansehen, für das die Einwohner des Ortes damals den Gegenwert von drei Bauernhöfen und unzähligen Fässern von Wein zahlten. Wir erfahren in der Führung, dass später im Barockzeitalter der Altar abgerissen werden sollte und das Holz zu Kaminscheiten zerstückelt werden sollte, so wie es in anderen Orten auch üblich gewesen sei. Aber, die Bürger von Lana wehrten sich dagegen erfolgreich, da sie den alten Werkvertrag aus dem Jahr 1503 noch hatten, den sie dem Pfaffen unter die Nase hielten. „Das haben unsere Vorfahren bezahlt, das war teuer, das wird nicht zerstört“, werden sie wohl sinngemäß gesagt haben.
Und auch Kriege haben dem Altar nichts angetan, so kann er stündlich von Montags bis Samstags besichtigt werden.
Bevor wir zu Abend essen schlendern wir noch durch den Ort, Ellen findet eine schöne Plaid von Bassetti, die in Italien wesentlich günstiger sind als in Deutschland.
Urig wird es am Abend in dem Buschenschank unterhalb unserer Ferienwohnung. Reichlich Südtiroler Speck und Käse sowie Kaiserschmarrn zu Apfelsaft und Vernatsch im romanischen Kellergeschoss aus 1369 machen uns den Abschied schwer. Zum Abschluss den besten Trester, den wir jemals getrunken, auf Kosten des Hauses.
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Oktober 18, 2009 um 9:52 am
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Heute ist Weinfest in Meran. Die Stadt wimmelt von Trachtenträgern, die ihre Blechblasinstrumente stimmen, Touristen strömen aus allen Straßen zur Kurpromenade, die man aber nur Zahlung von sechs Euro Eintrittsgeld betreten kann. Wir wandern lieber den Tappeinerweg entlang, dann weiter den Algunder Waalweg, den Ochsentodweg hinauf bis zum Schloss Tirol, dann über das Dorf Tirol bergab zurück nach Meran.

Unsere Königsetappe, 11 Kilometer, 300 Höhenmeter, Ellen und mir reichen diese Meter, die Kinder – insbesondere Hendrik – sind klar unterfordert. „Hier kommt man ja auch mit dem Auto hin“, mault er gelangweilt aber völlig unausgelastet am Schloss, obwohl er immer den Rucksack mit dem Proviant trägt. „Ja, aber nicht so schön“, erwidere ich während ich mir den Schweiß von der Stirn tupfe und frischen Apfelsaft trinke.
Gegen fünf Uhr sind wir wieder in Meran, essen Kuchen in der Altstadt, wohin sich das Weinfest glücklicherweise auch Eintritt frei zieht.
Dann verbringen wir drei schöne Stunden relaxend in der Therme von Meran.
Abendessen in Lana im Brauhaus Forst, wir bestellen Grillpfanne, Wiener Schnitzel, Münchener Weißwurst und Pizza, Apfelschorle und Bier und zahlen einen angemessenen Preis.
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Oktober 17, 2009 um 9:50 am
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Einen ganzen Tag verbringen wir im schönsten Garten Italiens. Panoramawege führen uns durch Waldgärten aus Amerika und Asien, Sonnengärten verbreiten mediterranes Flair, Wasser- und Terrassengärten zeigen europäische Gartenkunst, die Landschaften Südtirols werden durch-schritten. Mattheo Thun’scher Gucker und eine weitere Plattform bei der Voliere schweben über dem Garten und laden die schwindelfreien Gäste zu tollen Ausblicken auf die Grünanlagen und in die Ferne ein. Leiderist es heute ein wenig bewölkt, die Sonne kommt nur kaum hervor, aber wir können auch Kaffee, Eis und Kuchen wieder Draußen im Palmencafé am See genießen. Die Saison neigt sich dem Ende, dennoch blüht noch vieles, die Bäume tragen Früchte, die Trauben hängen an den Reben. Wie wird es hier im Sommer sein? Die Anzahl der jetzt leeren Parkplätze lässt auf Trubel schließen.

Zum Glück können wir auch das dazugehörige Touriseum im Schloss Stress frei besichtigen, welches die Entwicklung des Tourismus in Südtirol veranschaulicht. 24.000.000 Übernachtungen im Jahr 2000 zeigt die Wichtigkeit des Tourismus als Säule für die Wirtschaft in der Bergregion, welche einen europäischen Spitzenplatz einnimmt, wenn diese Zahl ins Verhältnis zu den Einwohnern gesetzt wird. „Tourismus fördert spezielle Fähigkeiten, wie das Lächeln auf Knopfdruck“, heißt es in der Ausstellung.
Zum Abschluss der Ausstellung noch ein Highlight für Spielkinder: auf einer riesigen Kugelbahn kann die Kugel durch die Tiroler Landschaft gesteuert werden. Hat man den richtigen Weg gefunden, winkt Ötzi mit seinem Arm und im Hintergrund ertönt: Time to say goodbye von Andrea Bocelli.
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